Therapeutische
Praxis Giel

Therapie

Hörtraining

hoertraining

Dieses individualisierte Hörtraining nach Kjield Johansen ist eine wirkungsvolle und sanfte Hilfe für Kinder mit

Problemdarstellung

5 – 10 % eines Schülerjahrganges haben Lernschwierigkeiten, weil sie Gehörtes nicht effektiv und schnell verarbeiten können. Es fällt ihnen schwer, sich auf die Stimme ihres Lehrers zu konzentrieren und Nebengeräusche auszublenden. Sie können selten mehrere aufeinander folgende Arbeitsanweisungen behalten und sind reagieren eher langsam auf  Aufforderungen.

Vorwürfe wie: “Kannst Du denn nicht hören?!” oder “Du hast ja eine lange Leitung!” sind leider keine Seltenheit und bezeichnen somit häufig eine zugrunde liegende Schwäche in der Verarbeitung von Gehörtem.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass viele Kinder mit Sprachproblemen eine grundlegende Schwierigkeit haben, v.a. schnell wechselnde Laute der gesprochenen Sprache aufzufassen und zu unterscheiden.

Mögliche Ursachen

Für viele dieser Kinder trifft zu, dass sie häufig Hals-, Nasen- und/oder Mittelohrentzündungen in der frühen Kindheit hatten, die zu vorübergehendem Hörverlust führten, und somit die Ausbildung der Fähigkeit, Laute zu unterscheiden, verhindert haben. Das Kind kann dann den Unterschied zwischen ähnlichen oder zusammengesetzten Lauten wie m und n, ng und nk nicht heraushören. Wenn sich diese Laute gleich anhören, so nimmt es folgerichtig an, dass sie auch gleich geschrieben werden.

Was ein Kind nicht richtig hören kann, kann es auch nicht richtig sprechen und schreiben!

Auch mangelnde auditive Anregung oder eine ständige laute Geräuschkulisse kann die Fähigkeit, genau hinzuhören, beeinträchtigt haben.

Nicht nur zu wenig sondern auch zu viel hören zu können, stellt für manche Kinder ein Problem dar. Zu viel hören bedeutet, dass ein Kind nicht in der Lage ist, Nebengeräusche wegzufiltern bzw. zu ignorieren. Zu leicht lässt es sich von jedem Geräusch ablenken. Das kann wiederum Auswirkungen auf sein Lernen und Verhalten haben.

Ein weiteres Problem stellt die Ohrdominanz dar, das heißt, welches Ohr das “stärkere” ist und bevorzugt wird.
Laute, die vom rechten Ohr gehört werden, werden auf schnellstem Wege zum Hauptsprachzentrum in der linken Gehirnhälfte weitergeleitet. Dagegen werden die Laute, die vom linken Ohr gehört werden, zunächst zum Untersprachzentrum in der rechten Gehirnhälfte, und dann erst zur Verarbeitung in die linke Hälfte weitergeleitet. Das bedeutet eine messbare Verzögerung. Bei einem Kind, das überwiegend mit dem linken Ohr hört oder kein bevorzugtes Ohr hat, kann es Sprache und Laute nicht so effektiv und  schnell verarbeiten wie andere Kinder mit “rechtsohriger” Dominanz.   Vergleichbar ist das mit einer Situation, bei der Sie z.B. bei einer Veranstaltung einen Vortrag über mehrere Lautsprecher hören, die jedoch nicht optimal ausgerichtet sind, so dass beide Ohren nicht gleichzeitig dasselbe empfangen. Dadurch muss man sich so konzentrieren, dem Gehörten einen Sinn zu geben, dass man anschließend richtig erschöpft ist oder sogar ganz abschaltet. Dadurch bekommt man gar nicht alles mit, da man ja sich erst den Sinn des Gesagten erschließen muss. Ein Kind, das Schwierigkeiten beim Hören hat, wird sich wesentlich mehr anstrengen müssen, Gehörtes zu verstehen und zu verarbeiten. Dadurch ist seine Konzentration relativ schnell erschöpft, so dass es häufig abschaltet und auch in anderen Bereichen nicht mehr die geforderte Aufmerksamkeit aufbringen kann.

Hörprobleme können sich bemerkbar machen durch

Therapie

Akute Erkrankungen sollten durch einen HNO-Arzt ausgeschlossen werden. Nach einem persönlichen Beratungsgespräch wird eine Hörkurve erstellt und die Ohrdominanz  untersucht. Den Ergebnissen dieser Hörtests entsprechend wird für das Kind individuell eine CD erstellt. Auf dieser CD  werden die Frequenzen stimuliert, die von der optimalen Hörkurve (nach Tomatis) abweichen. Diese CD sollte das Kind nun täglich etwa 10 Minuten hören.

In dem Maße, in dem sich die Hörfähigkeit verbessert, verändert sich auch das Lesen, Schreiben und der Gebrauch der Sprache.

Dieses individualisierte Hörtrainingnach Kjield Johansen ist eine wirkungsvolle und sanfte Hilfe für Kinder mitLegasthenie
Lese – Rechtschreib -Schwäche (LRS)
Aufmerksamkeits-Problemen (ADS)
Hyperaktivität (ADHS)

Problemdarstellung

5 – 10 % eines Schülerjahrganges haben Lernschwierigkeiten, weil sie Gehörtes nicht effektiv und schnell verarbeiten können. Es fällt ihnen schwer, sich auf die Stimme ihres Lehrers zu konzentrieren und Nebengeräusche auszublenden. Sie können selten mehrere aufeinander folgende Arbeitsanweisungen behalten und sind reagieren eher langsam aufAufforderungen.

Vorwürfe wie: “Kannst Du denn nicht hören?!” oder “Du hast ja eine lange Leitung!” sind leider keine Seltenheit und bezeichnen somit häufig eine zugrunde liegende Schwäche in der Verarbeitung von Gehörtem.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass viele Kinder mit Sprachproblemen eine grundlegende Schwierigkeit haben, v.a. schnell wechselnde Laute der gesprochenen Sprache aufzufassen und zu unterscheiden.

Mögliche Ursachen

Für viele dieser Kinder trifft zu, dass sie häufig Hals-, Nasen- und/oder Mittelohrentzündungen in der frühen Kindheit hatten, die zu vorübergehendem Hörverlust führten, und somit die Ausbildung der Fähigkeit, Laute zu unterscheiden, verhindert haben. Das Kind kann dann den Unterschied zwischen ähnlichen oder zusammengesetzten Lauten wie m und n, ng und nk nicht heraushören. Wenn sich diese Laute gleich anhören, so nimmt es folgerichtig an, dass sie auch gleich geschrieben werden.
Was ein Kind nicht richtig hören kann, kann es auch nicht richtig sprechen und schreiben!

Auch mangelnde auditive Anregung oder eine ständige laute Geräuschkulisse kann die Fähigkeit, genau hinzuhören, beeinträchtigt haben.

Nicht nur zu wenig sondern auch zu viel hören zu können, stellt für manche Kinder ein Problem dar. Zu viel hören bedeutet, dass ein Kind nicht in der Lage ist, Nebengeräusche wegzufiltern bzw. zu ignorieren. Zu leicht lässt es sich von jedem Geräusch ablenken. Das kann wiederum Auswirkungen auf sein Lernen und Verhalten haben.

Ein weiteres Problem stellt die Ohrdominanz dar, das heißt, welches Ohr das “stärkere” ist und bevorzugt wird. Laute, die vom rechten Ohr gehört werden, werden auf schnellstem Wege zum Hauptsprachzentrum in der linken Gehirnhälfte weitergeleitet. Dagegen werden die Laute, die vom linken Ohr gehört werden, zunächst zum Untersprachzentrum in der rechten Gehirnhälfte, und dann erst zur Verarbeitung in die linke Hälfte weitergeleitet. Das bedeutet eine messbare Verzögerung. Bei einem Kind, das überwiegend mit dem linken Ohr hört oder kein bevorzugtes Ohr hat, kann es Sprache und Laute nicht so effektiv undschnell verarbeiten wie andere Kinder mit “rechtsohriger” Dominanz.Vergleichbar ist das mit einer Situation, bei der Sie z.B. bei einer Veranstaltung einen Vortrag über mehrere Lautsprecher hören, die jedoch nicht optimal ausgerichtet sind, so dass beide Ohren nicht gleichzeitig dasselbe empfangen. Dadurch muss man sich so konzentrieren, dem Gehörten einen Sinn zu geben, dass man anschließend richtig erschöpft ist oder sogar ganz abschaltet. Dadurch bekommt man gar nicht alles mit, da man ja sich erst den Sinn des Gesagten erschließen muss. Ein Kind, das Schwierigkeiten beim Hören hat, wird sich wesentlich mehr anstrengen müssen, Gehörtes zu verstehen und zu verarbeiten. Dadurch ist seine Konzentration relativ schnell erschöpft, so dass es häufig abschaltet und auch in anderen Bereichen nicht mehr die geforderte Aufmerksamkeit aufbringen kann.

Hörprobleme können sich bemerkbar machen durch

  • Leichte Ablenkbarkeit
  • Geräuschüberempfindlichkeit (häufig zusammen mit dem Moro-Reflex)
  • Kurze Aufmerksamkeitsspanne
  • Missverständnisse
  • Verwechslung ähnlich klingender Wörter
  • Probleme, längere Arbeitsanweisungen zu verstehen und umzusetzen
  • Flache und monotone Stimme
  • zögerndes Sprechen
  • Verwechslung oder Verdrehung von Buchstaben oder Silben
  • Schlechtes Leseverständnis
  • Viele Rechtschreibfehler
  • Hörverzögerungen

Therapie

Akute Erkrankungen sollten durch einen HNO-Arzt ausgeschlossen werden. Nach einem persönlichen Beratungsgespräch wird eine Hörkurve erstellt und die Ohrdominanz untersucht. Den Ergebnissen dieser Hörtests entsprechend wird für das Kind individuell eine CD erstellt. Auf dieser CD werden die Frequenzen stimuliert, die von der optimalen Hörkurve (nach Tomatis) abweichen. Diese CD sollte das Kind nun täglich etwa 10 Minuten hören.

In dem Maße, in dem sich die Hörfähigkeit verbessert, verändert sich auch das Lesen, Schreiben und der Gebrauch der Sprache.

Therapeutische Praxis Giel